Waldvignette

Waldvignette 2014
Waldvignette 2014

Die Bevölkerung in der Schweiz steigt stetig. Waren es 1913 noch 3.5 Mio. Einwohner (Inkrafttreten des Betretungsrechts von Wald und Weide) so sind es heute bereits 8 Mio. Die Prognosen stellen uns 12 Mio. in Aussicht.

 

Der Wald ist ein wertvolles und qualitativ hochstehendes Erholungsumfeld. Die Mehrheit der Bevölkerung schätzt und nutzt ihn. Gleichzeitig ist die heutige hohe Qualität des Erholungswaldes nicht nachhaltig gesichert. In den vergangenen Jahrzehnten haben Waldbesitzer den Erholungswald weitestgehend ohne Unterstützung aus privaten Mittel finanziert und bereit gestellt. Diese Lösung war bequem - ist aber nicht nachhaltig und kann in einem globalisierten Umfeld (Holzmarkt) auch nicht auf Dauer garantiert werden.

 

Die Berner Waldbesitzer BWB haben aus diesem Grund aus "privater" (nicht staatlicher Initiative) die freiwillige Waldvignette eingeführt. Die Waldvignette orientiert sich an folgenden zentralen Werten:

  • Eigenverantwortlichkeit
  • Bedürfnisorientierung
  • Nachhaltigkeit der Erholungsleistung.

Die Waldvignette stellt eine nachhaltige Finanzierung einer öffentlich nachgefragten Waldleistung ohne zusätzliche Gesetzesparagraphen, ohne eine weitere Verwaltungsstelle und ohne Einsatz von Steuergeldern sicher.

 

Eine exemplarische Lösung, wie in Zeiten abnehmender Staatsfinanzen öffentliche Leistungen nach dem Nutzniesserprinzip aufrechterhalten werden können.  

 

Mit der freiwilligen Waldvignette bekunden Waldbesucher, dass sie sich nicht auf Kosten anderer erholen wollen - sondern eigenverantwortlich und wertschätzend den Leistungen der Waldeigentümer begegnen.


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Reglement Fonds Wald und Tourismus
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