Waldwirtschaft Schweiz hat einen neuen Direktor

 

Waldwirtschaft Schweiz mit neuem Direktor

 

An der Delegiertenversammlung von Waldwirtschaft Schweiz WVS wurde Markus Brunner als neuer Direktor präsentiert. Er wird sich ab April 2013 für die Sache der Schweizer Waldeigentümer engagieren. Die Delegierten wählten einen Vizepräsidenten und neue Vorstandsmitglieder. Besondere Sorgen bereiten den Forstleuten zurzeit die schwachen Buchenholzpreise und exotische Schädlinge.

Markus Brunner heisst der neue Direktor von Waldwirtschaft Schweiz WVS, der Dach-organisation der Schweizer Waldeigentümer und Forstbetriebe. Nur wenige Tage nach seiner Wahl durch den Verbandsvorstand wurde er an der Delegiertenversammlung vom 2. November 2012 in Einsiedeln vorgestellt. Der 44jährige hat 1994 seine Ausbildung als Forstingenieur ETH abgeschlossen, wo er danach sieben Jahre als Assistent für Forstliches Ingenieurwesen tätig war. Brunner arbeitete im Bereich Waldnutzung beim Bundesamt für Umwelt und sechs Jahre für Holzindustrie Schweiz, den Dachverband der Schweizer Säge- und Holzindustrie. Seit 2009 ist er Bereichsleiter beim Nutzfahrzeugverband ASTAG. Markus Brunner verfügt über fundierte und vielseitige Kenntnisse der Holzproduktion, aber auch der nachgelagerten Wertschöpfungskette. Seine Ausbildung hat er kürzlich mit einem «Master of Business Administration» an der Berner Fachhochschule abgerundet. Der künftige Direktor tritt sein Amt in der Geschäftsstelle in Solothurn auf den 1. April 2013 an. Er wird den langjährigen Direktor Urs Amstutz ablösen, der in den Ruhestand tritt.

Die Delegierten des Waldwirtschaftsverbandes wählten an ihrer Jahresversammlung Jean Wenger zum Vizepräsidenten; er ist Präsident des Neuenburger Kantonalverbandes und seit 2010 Mitglied im Zentralvorstand. Neu in den Zentralvorstand gewählt wurden Urban Brütsch, dipl. Forsting ETH, seit 2009 Präsident und Geschäftsführer des Thurgauischen Waldwirtschaftsverbands – sowie Didier Wuarchoz, Ing. Agronom, seit 2012 Direktor La Forestière in Echandens VD. Die Beiden ersetzen die bisherigen Vorstandsmitglieder Bernhard Friedrich TG, respektive Pierre Lancoud VD.

Nationalrat und WVS-Präsident Max Binder zog eine erste Bilanz des ablaufenden Jahres aus Sicht der Waldeigentümer. Nach dem gefeierten Internationalen Jahr des Waldes 2011 schlägt man sich 2012 wieder mit den harten politischen und wirtschaftlichen Realitäten herum. Der wirtschaftliche Druck auf die Waldeigentümer und Forstbetriebe ist enorm: Infolge des starken Frankens und der ausländischen Konkurrenz sind die Einnahmen auf dem Holzmarkt eingebrochen. Das gilt ganz besonders fürs Buchenholz, wo heute für beste Qualitätsstämme nur noch Brennholzpreise gelöst werden können. In jüngster Zeit wurden die Forstleute zudem durch das Auftreten des Asiatischen Laubholzbockkäfers beunruhigt, der mit Holzverpackungen aus China eingeschleppt wurde. Die Waldwirtschaft fordert vom Bund eine entschlossene Bekämpfung und sie wird sich dagegen wehren, dass die Kostenfolgen alleine den Waldeigentümern aufgebürdet werden.

weil Waldeigentum eine wirksame Stimme braucht...


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