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Neubesetzung Geschäftsführung BWB. Rekrutierung Nachfolge für S. Flückiger gestartet

Am 13. September 2017 hat unser Geschäftsführer, Stefan Flückiger, den Vorstand der Berner Waldbesitzer in Kenntnis gesetzt, dass er bis spätestens am 30. Juni 2018 die Geschäftsführung zur Verfügung stellt. Die zunehmenden Aufgaben und Herausforderungen in seinen zwei Tätigkeitsfeldern (Betriebsleiter Forstbetrieb der Burgergemeinde Bern und Geschäftsführer BWB) lassen sich inskünftig nicht in der nötigen Qualität in Personalunion erfüllen. Diese vorausschauende Einschätzung hat ihn zur Kündigung bewogen. Stefan Flückiger sichert gleichzeitig zu, dass er im Übergangsprozess und auch nach Ausscheiden aus der Geschäftsführung mit allen vorhandenen Kräften den BWB unterstützen wird und im Rahmen seiner Möglichkeiten bei Bedarf zur Verfügung steht. Mit dem Forstbetrieb der Burgergemeinde Bern bleibt er ein überregionales Mitglied der Berner Waldbesitzer BWB.

 

Der Vorstand hat den Entscheid mit Bedauern aber auch mit Verständnis zur Kenntnis genommen und den Findungsprozess für eine Nachfolge gestartet. Die Analyse der Ausgangslage ergibt, dass die Geschäftsstelle erneut durch eine Person mit fundierten forstfachlichen Kompetenzen sowie einer klaren Eigentümer- und Arbeitgeber-Gesinnung besetzt werden soll. Die Stelle wird öffentlich ausgeschrieben. Eine Findungskommission (Ausschuss des Vorstandes) prüft die Bewerbungen und legt eine Auswahl geeigneter Bewerbungen dem Vorstand zum Entscheid vor. Geplant ist, dass die Nachfolge bis Ende Jahr bestimmt werden kann.

 

Der Vorstand dankt Stefan Flückiger für seinen grossen, unermüdlichen Einsatz zu Gunsten der Berner Waldbesitzer. Er hat zusammen mit dem Vorstand unseren Verband in kurzer Zeit seit der Gründung klar und unmissverständlich positioniert und damit einen wesentlichen Beitrag für die Anliegen der Waldbesitzer geleistet.

 

 

 

 

Tage des Schweizer Holzes am 15./16. September 2017 in der ganzen Schweiz

Papierfabrik Utzenstorf: Wirtschaftliche Situation zwingt zur  Bündelung der Kräfte mit Perlen Papier 

 

Die Papierfabrik Utzenstorf AG und die Perlen Papier AG sind übereingekommen, die Produktion von Zeitungsdruckpapier am Standort Perlen zu konzentrieren. Der schrump-fende Zeitungspapiermarkt sowie der anhaltende Margendruck durch den tiefen Euro-kurs erfordern diese Massnahme. Damit kann die Produktion dieser Papiere und vor allem auch die ökologisch sinnvolle und energieeffiziente Verwertung des Altpapiers in der Schweiz weiterhin sichergestellt werden. 

Seit der Aufhebung des Euro-Mindestkurses am 15. Januar 2015 ist die Überlebensfähigkeit der Papierfabrik Utzenstorf trotz ausserordentlichen Anstrengungen des Managements, der Mitar-beitenden, der Lieferanten und der Kunden kritisch geworden. Bereits im Dezember 2015 musste das Unternehmen finanziell restrukturiert und refinanziert werden. Diese Massnahmen haben leider nicht zu einer nachhaltigen Verbesserung der finanziellen Situation geführt. 

Mit dem per 31. Dezember 2017 beabsichtigten Verkauf des Geschäftes an Perlen Papier und der damit verbundenen Konzentration der Produktion und des Altpapierrecyclings am Standort Perlen bei Luzern folgen die beiden Unternehmen der industriellen Logik, dass in der Schweiz langfristig nur eine Zeitungspapierfabrik Bestand haben wird. 

Die geplante Transaktion beinhaltet die Übernahme der Altpapiersortieranlage, der Vertriebs-verträge, der Kundenbeziehungen, der Lager sowie der Altpapierbeschaffungsverträge durch Perlen Papier. Das Altpapiersortierwerk wird am Standort Utzenstorf weitergeführt. Eine geringe Anzahl Mitarbeitende des Sortierwerkes werden übernommen. Mit dem durch den geplanten Verkauf erzielten Erlös kann die Papierfabrik Utzenstorf einen Sozialplan finanzieren und ihre finanziellen Verpflichtungen aus dem operativen Geschäft erfüllen. 

Die Zukunft der Belegschaft der Papierfabrik Utzenstorf wird Gegenstand eines Konsultations-verfahrens mit der Arbeitnehmervertretung bilden. Nach Abschluss dieses Verfahrens wird der Verwaltungsrat der Papierfabrik Utzenstorf die entsprechenden Entscheide treffen und kommu-nizieren. Sollte die Fortführung der Arbeitsverhältnisse nicht möglich sein, stehen aus dem Ver-kaufserlös genügend Mittel bereit, um einen Sozialplan für die von einer allfälligen Massenent-lassung betroffenen 200 Mitarbeitenden zu finanzieren. Dieser müsste mit der Arbeitnehmerver-tretung und den Sozialpartnern ausgehandelt werden, mit dem Ziel, dem langjährigen grossen Engagement der Mitarbeitenden in einem widrigen Marktumfeld Rechnung zu tragen. 

Bezüglich des Areals besteht die Absicht, die Fabrik zurückzubauen und das Gelände einer neuen Nutzung zuzuführen. 

 

 

weil Waldeigentum eine wirksame Stimme braucht...


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