Geschenke aus Schweizer Holz auspacken

Wer ein Geschenk aus Holz von hier wünscht, muss nicht mehr lange suchen: Dank des neuen Konsumentenportals «holz-bois-legno.ch» sind Anbieter mit dem «Herkunftszeichen Schweizer Holz» rasch gefunden – nicht nur für Weihnachtsgeschenke, sondern auch für das Bauen und Wohnen mit hiesigem Holz.

 

Ob Christbaum, Spielzeug oder Esstisch: Authentische, natürliche Produkte aus der Region sind gefragt. Das neue Konsumentenportal der Holzbranche präsentiert aktuell Geschenkideen aus Schweizer Holz wie auch Bezugsquellen für Christbäume aus dem nahen Wald.

 

Die Orientierungshilfe erleichtert es überdies, Firmen in der Nähe zu finden, die bewusst auf das Material aus unseren hiesigen Wäldern setzen, wenn sie Möbel, Innenausbauten oder ganze Häuser gestalten. Die Website www.holz-bois-legno.ch zeigt einen Längsschnitt durch die Branche: Vertreten sind über 300 Betriebe der ganzen Wertschöpfungskette, vom Forstbetrieb bis zum Hersteller von Holzspielwaren, bequem über ein Kartentool anzusteuern. All diese Firmen kennzeichnen sich und ihre Produkte mit dem «Herkunftszeichen Schweizer Holz». Übersichtliche Anbieterporträts vertiefen das Informationsangebot.

 

Die Konsument/-innen werden auf der Website mit guten Argumenten für Schweizer Holz versorgt und ermuntert, nach Schweizer Holz zu fragen – Swissness-Fans sollen sich für den heimischen Rohstoff stark machen, wenn etwa eine Gemeinde einen neuen Kindergarten, eine Fussgängerbrücke oder eine Hackschnitzelheizung plant.

 

Mit dem Konsumentenportal reagiert die Holzwirtschaft auf die anhaltende Franken-Stärke. Gegenüber der ausländischen Konkurrenz werden ihre Produkte dadurch deutlich benachteiligt. «Mit diesem neuen Service greifen wir zur Selbsthilfe, denn wir sind überzeugt, dass sich die Endkunden je länger je mehr für Transparenz und Herkunft interessieren», sagt Christoph Starck vom Verband Lignum, der Dachorganisation der Schweizer Holzwirtschaft. Je nach Perspektive sprechen ganz verschiedene Aspekte für Schweizer Holz: Die nachhaltige Waldwirtschaft, die lokale Wertschöpfung, der klimaneutrale Werkstoff oder die hohe handwerkliche Qualität in der Verarbeitung.


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Exklusive Christbäume mit Swissness-Label

«Bei uns gibt es keine Normbäume, sondern vor allem Rot- und Weisstannen aus dem eigenen Wald», sagt Revierförster Alois Wertli von der Bürgergemeinde Solothurn. Vor allem die Weisstannen seien grösstenteils natürlich im Wald gewachsen, und darum sei jeder Christbaum ein Unikat. «Wir verkaufen, was uns die Natur beschert», so der Revierförster weiter. Rund eine Woche vor Weihnachten werden die Bäumchen fürs Wohnzimmer geschnitten und unverpackt beim Werkhof aufgestellt. So kann sich jede Familie den passenden Christbaum aussuchen. Hier gibt’s auch gleich Sterne aus Birkenholz, Stelen aus Eibenholz als Kerzenständer sowie Finnenkerzen aus eigener Produktion. Vor allem wenn Schnee falle, gebe es auf dem Werkhof und im eigens eingerichteten Holzerbeizli eine feierliche Stimmung, erzählt Alois Wertli. Sein Vorgänger verkaufte vor Jahren noch rund 1500 Christbäume. Heute sind es nur noch halb so viele, denn die europäische Konkurrenz aus dem Detailhandel macht zu schaffen. «Es leuchtet mir nicht ein, einen Christbaum so weit zu transportieren, wenn er vor der Haustüre wächst und erst noch frisch geschnitten direkt ins Wohnzimmer kommt», plädiert Alois Wertli für einen Christbaum aus dem Schweizer Wald. Finden Sie Ihren regionalen Anbieter mit «Herkunftszeichen Schweizer Holz» auf www.holz-bois-legno.ch.

 

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Wer steht hinter www.holz-bois-legno.ch

Das «Herkunftszeichen Schweizer Holz» (www.lignum.ch/holz_a_z/holz_labels/) weist den Schweizer Ursprung von Holz nach. Alles Holz, welches in Schweizer Wäldern gewachsen ist und in der Schweiz verarbeitet wird, kann mit dem Herkunftszeichen markiert werden. Grundsätzlich ist alles Holz in der Schweiz nachhaltig, denn es wird unter einem strengen und weltweit vorbildlichen Waldgesetz produziert. Das Zeichen wird auf der gesamtem Fläche des Schweizer Waldes verwendet und deckt rund 80% der Schweizer Sägereiproduktion ab. Das runde, rote Label mit eingekerbtem Schweizer Kreuz garantiert den Konsument/-innen somit die Schweizer Holzherkunft (Herkunftsdeklaration) ohne Raubbau im Wald.

 

Lignum, Holzwirtschaft Schweiz (www.lignum.ch) ist die Dachorganisation der Schweizer Wald- und Holzwirtschaft. Lignum vertritt eine Branche mit rund 80‘000 Arbeitsplätzen von der Waldwirtschaft über Sägerei, Handel, Holzwerkstoffproduktion, Zimmerei, Schreinerei und Möbelproduktion bis zum Endverbraucher von Holz.

 

Waldwirtschaft Schweiz (WVS, www.wvs.ch) ist der Dachverband der Schweizer Waldwirtschaft. Er vertritt die Interessen von rund 3500 öffentlichen und 250'000 privaten Waldeigentümern. Er setzt sich für Rahmenbedingungen ein, welche es den Schweizer Forstbetrieben erlauben, den Wald langfristig kostendeckend und nachhaltig zu bewirtschaften.

 

Die Berner Waldbesitzer (BWB, www.bwb-pfb.ch) vertreten die Anliegen der rund 36'000 Waldeigentümer mit 176'000 Hektaren im Kanton Bern. 85% davon gehören Waldeigentümern ohne Steuereinnahmen. Deshalb vertreten die Berner Waldbesitzer auf kantonaler und nationaler Ebene eine eigenständige Politik.

 

Holzindustrie Schweiz (HIS, www.holz-bois.ch) ist die Organisation der Schweizer Säger und verwandter Betriebe. Von derzeit 250 Mitgliedern betreiben 200 ein Sägewerk. Der Organisationsgrad ist hoch: 90% der Schweizer Produktionsleistung werden von Verbandsmitgliedern erbracht.

weil Waldeigentum eine wirksame Stimme braucht...


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